Hemmingen

Mitteilungen des Ortsverbands

Aschermittwoch in Hemmingen

Passend zum Jahr der Bundestagswahl wird sich zu unserem traditionellen Heringsessen die Person vorstellen, die für unseren Wahlkreis Ludwigsburg für den Bundestag kandidiert: Stefanie Knecht. So wird das Heringsessen zu der Gelegenheit, die Kandidatin hautnah zu erleben, ihr zuzuhören und mit ihr zu diskutieren.

Also: kommen Sie am 1.3.2017 um 18:30 Uhr zu uns nach Hemmingen in das Nebenzimmer der Gemeinschaftshalle und genießen Sie die Heringe und den hoffentlich angeregten Abend.

Stefanie Knecht

Adresse: Friedensstrasse 34, 71282 Hemmingen                           (am Anfang der Eberdinger Strasse)

Für die FDP Hemmingen,

Bernhard von Rotberg

 

 

FDP-Skatturnier in Hemmingen

Es war die Idee unseres Alt-Gemeinderats Rolf Hack, zusammen mit Christa Höfig nach zwei Jahren Pause wieder einmal unser traditionelles Skatturnier durchzuführen. Den einen oder anderen glaubte er schon, wiederzusehen, aber was dann geschah, hatten wir alle nicht erwartet: nicht weniger als 35 Skatspieler fanden sich im Nebenzimmer der GSV-Gaststätte in Hemmingen ein zum sportlichen Wettstreit am Skattisch.

_DSC08984Darunter waren viele bekannte Gesichter aus früheren Skatrunden aber auch eine Reihe neuer Teilnehmer. Neu dabei war auf jeden Fall unser Landtagskandidat Roland Zitzmann aus Aurich, der sich im Mittelfeld plazierte. Schließlich konnte unsere Gemeinderätin Barbara von Rotberg nachfolgendes Dreigestirn prämieren:

  1. Gerhard Ulrich aus Heimsheim,
  2. Heinz Kuhner aus Rutesheim,
  3. Frank Wielage aus Remchingen (hinter Pforzheim!).

Aus der Gruppe der Hemminger Teilnehmer konnte sich Siegfried Ludwig mit Platz 5 am besten schlagen. Glückwunsch!

Bernhard v. Rotberg

Hemminger Aschermittwochs-Heringsessen gut besucht

Zum diesjährigen traditionellen, dieses Jahr zum 33. Mal veranstalteten Aschermittwochs-Heringsessen der FDP in Hemmingen/Strohgäu konnte Bernhard von Rotberg an die 70 Gäste begrüßen.

v.l.: Roland Zitzmann, Lina Wagner, Hans-Ulrich Rülke, Bernhard v. Rotberg

v.l.: Roland Zitzmann, Lina Wagner, Hans-Ulrich Rülke, Bernhard v. Rotberg

Heringsessen gut besucht !

Heringsessen gut besucht !

Unter ihnen waren der Hemminger Bürgermeister Thomas Schäfer, Altbürgermeister Werner Nafz, FDP-Landtagskandidat Roland Zitzmann und seine Zweitkandidatin Lina Wagner aus Ditzingen sowie etliche Gemeinderäte.

Der Gastredner war Dr. Hans-Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag. Rülke machte die FDP-Position zur Flüchtlingspolitik deutlich: Sie habe einen dritten Ansatz, neben der von Chaos und Unordnung geprägten Politik von Merkel und Gabriel einerseits und den platten Pseudo-Lösungen der AfD andererseits.

Frau Merkel habe im Alleingang ohne Abstimmung mit den europäischen Partnern das Dublin-Abkommen ausgehebelt und sie habe zwei Signale gegeben: an die Flüchtlinge, dass sie alle in Deutschland willkommen sind, und an die europäischen Partner, dass Deutschland es allein richten wird.

Dr. Hans-Ulrich Rülke (1)

Dr. Hans-Ulrich Rülke

Die Folge ist eine riesige Sogwirkung in Richtung Deutschland. Die enorme Menge der Flüchtlinge führt zu erheblichen Problemen, zumal Deutschlands Verwaltung sehr schlecht vorbereitet war, wie die Mehrfach-Registrierungen und die Dauer der Asylverfahren belegen. Zur Familienzusammenführung wisse Gabriel nicht was im Gesetzentwurf steht, Seehofer fabuliere von der Herrschaft des Unrechts. In Baden-Württemberg gebe es

Dr. Hans-Ulrich Rülke (2)

Dr. Hans-Ulrich Rülke (2)

erhebliche Versäumnisse von Grün-Rot: Die Abschiebungsquote liege unter 10% und die Umstellung von Geld- auf Sachleistungen bei problematischen Fällen lasse seit langem auf sich warten. Zur Forderung, dass Marokko, Algerien und Tunesien sichere Herkunftsländer zu werten seien, sage Kretschmann sehr Bemerkenswertes: ich bin nicht dafür, ich bin nicht dagegen.

Die hohen Umfragewerte der AfD sieht Rülke darin begründet, dass die Menschen Frau Merkel einen Denkzettel verpassen wollen, aber nicht darin, dass die Menschen glauben, die AfD hätte praktikable Lösungen. Der Ansatz der FDP dagegen sage klar: Wir wollen Menschen in Not Schutz gewähren. Allerdings können wir bei aller Empathie eine Zahl von über einer Million Flüchtlingen nicht jedes Jahr aufnehmen und wir verkraften auch keinen Familiennachzug von 3-4 Millionen Menschen.

Wir brauchen ein Zuwanderungs­gesetz ähnlich wie Kanada, das Zuwanderung nur für den Fall vorsieht, dass es für unser Land und die Zuwanderer vorteilhaft ist. Für das Flüchtlingsthema gebe es nicht die eine einfache Lösung, sondern man müsse an vielen Punkten ansetzen: Grenzsicherung mit Rückkehr zum Dublin-Abkommen, Unterstützung der Flüchtlingslager in Nah-Ost, sowie Marokko, Algerien, Tunesien als sichere Herkunftsländer u.a.m.

Zur Bildungspolitik führte Rülke aus, gute Bildung sei die Basis dafür gewesen, das unser Land in den letzten 200 Jahren vom Armenhaus Deutschlands zu einem Wohlstands­gebiet habe werden können. Falsch sei das Motto von Grün-Rot: „Wir brauchen möglichst viele Abiturienten“. Das Menschsein beginne nicht mit dem Abitur. Facharbeiter und Handwerker seien gleichermaßen hoch zu schätzen.

Die FDP sei für den Schulfrieden und die Vielfalt der Bildungsformen, um auf die Vielfalt der Schüler richtig zu reagieren. Die Gemeinschaftsschulen werden bei der FDP ihre Chance bekommen. Rülke sprach sich aber klar gegen die Privilegierung der Gemeinschaftsschulen aus: Es sei nicht richtig, dass sie pro Schüler doppelt so viel Sachmittel-Zuwendungen bekommen wie die Realschulen.

Zur Infrastruktur: Die FDP sehe es als Aufgabe des Staates, eine gute Infrastruktur herzu­stellen. Deswegen wolle die FDP 1 Mrd. Euro aus dem Kapital der Landesstiftung in den Breitband-Ausbau investieren.

Die Energiewende müsse umgestellt werden: weg von planwirtschaftlichen und bürokratischen Konzepten wie dem EEG – hin zu marktwirt­schaftliche Ansätzen sowie hin zur engen Kooperation mit den europäischen Partnern.

Rülkes Fazit war: Wir müssen uns jetzt, wo es uns gut geht, auf die Zukunft vorbereiten. Dies tue die Bundesregierung leider nicht und bei diesem Punkt versage auch Grün-Rot in Baden-Württemberg. Deswegen brauchen wir den Politikwechsel, deswegen brauchen wir die FDP, so Rülke.

Gemeinderätin Barbara v. Rotberg übbereicht einen guten Tropfen an Rülke

Gemeinderätin Barbara v. Rotberg übbereicht einen guten Tropfen an Rülke

Nach Rülkes Rede entwickelte sich eine intensive Diskussion.

Landtagskandidat Zitzmann stellte anschließend seine inhaltlichen Schwerpunkte dar und berichtete aus dem Wahlkampf.

Abschließend brachte Dr. Wolfgang Weng ein launiges Gedicht passend zum Aschermittwoch dar.

 

Henning Wagner

Wie steht die FDP zum Thema Schule?

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Hemmingen Meldungen | 3. Februar 2016

                                                                                                                                                                          Hemmingen, im Februar 2016

Wie steht die FDP zu

….Schulpolitik in Baden-Württemberg

Kein politisches Feld ist so klar Ländersache wie Schulpolitik. Das haben wir in den vergangenen 5 Jahren auch in Baden-Württemberg deutlch zu spüren bekommen. Stichwort: Gemeinschaftsschule und Entfall der Verbindlichkeit der Grunschulempfehlung. Wie bereits in anderen Bundesländern mit (Miss-)Erfolg vorgelebt, soll die Gemeinschaftsschule (andernorts auch Gesamtschule genannt) eine Schule für alle sein, mit dem Ziel, alle anderen, abgestuften Schularten (Haupt-/Werkrealschule, Realschule, Gymnasium) zumindest langfristig zu ersetzen. Dem liegt die Idee zugrunde, dass alle, die die gleiche Schule besuchen, am Ende auch ähnlich schlau sind und menschlich-gesellschaftlich gereifter.

Dass die Gemeinschaftsschule theoretisch funktionieren kann, wenn man entsprechenden, deutlich größeren Aufwand (Lehreranzahl, Räume, Klassengröße) zur individuellen Betreuung der Schüler und Schülerinnen betreibt, ist vermutlich richtig – wäre aber noch zu beweisen. Wenn eine aktuelle Studie im Auftrag des Kultusministeriums (Minister: Andreas Stoch, SPD) allerdings ergibt, dass schwächere Schüler besser im Frontalunterricht gedeihen (der doch so verteufelt wurde und in der Gemeinschaftsschule wegreduziert werden soll), dann kann man nur noch den Kopf schütteln!

Dass lernwillige, leistungsbereite Schüler in individuellem Gruppenunterricht sehr gut vorankommen, ist ja wohl eher eine Binsenweisheit , siehe Privatschulen. Wenn die Gemeinschaftsschule in Kauf nähme, dass die Besseren besser gefördert werden und die Schwächeren mangels Frontalunterricht zurückfielen, hätte sie das Gegenteil ihrer Absicht erreicht! Dabei ist der Zusammenhang der Unterrichtsform mit der Leistungsfähigkeit nicht für alle überraschend, auch nicht für viele Pädagogen, die Erfahrung mit der gleichzeitigen Unterrichtung von stärkeren und schwächeren Schülern haben.

Die FDP Baden-Württemberg hat einen Schulfrieden initiiert, aus dem einfachen Grund, weil es einfach unerträglich ist, wenn ständig auf dem Rücken der Kinder herumexperimentiert wird. Dieser Friede beinhaltet, dass die bestehenden Gemeinschaftsschulen erhalten bleiben.

 

Was heißt das für die politischen Weichenstellunge in den kommenden 5 Jahre für die FDP? Dieses:

  • Wiedereinführung der Verbindlichkeit der Grunschulempfehlung
  • Die Durchlässigkeit (vor allem Aufstieg) von Hauptschule bis Gymnasium muss muss erhalten bleiben
  • Hauptschule/Werkealschule sind nicht zwingend das Auslaufmodell
  • Gymnasium und Realschule müssen erhalten bleiben
  • Die vorhanden Gemeinschaftsschulen können nicht rückabgewickelt werden (Schulfriede!)
  • Keine Schule darf bevorzugt werden, wenn es um die Mittel/Aufwand (s.o.) geht

 

Wir sind in der vergangenen Legislaturperiode in Baden-Württemberg gerade noch davor bewahrt worden, dass die Axt massiv ans Gymnasium gelegt wurde. Frau Warminski-Leitheußer, SPD, war wie dort viele auf diesem Weg. Und sie wurde von einer breiten Basis von SPD und Grünen unterstützt. Als es Ende 2012 eine Unterschriftensammlung des Philologenverbandes gegen die Abschaffung des Gymnasiums gab, war eine kritische Situaton für das Gymnasium eingetreten.

Dass dem mit einer „Antenne“ für den Mehrheitswillen der Bevölkerung versehenen Ministerpräsidenten Kretschmann (Grüne) einfiel, sich für den Erhalt des Gymnasiums auszusprechen, sehen wir allenfalls als Trostpflaster. Denn wenn er irgendwann das Zepter an seine Basis übergibt, kann es mit dem Gymnasium schnell bergab gehen!

Die Erfahrung auch in anderen Bundesländern lehrt uns, dass ein transparentes, mehrgliedriges Schulsystem mit Durchlässigkeit für einen Aufstieg und an das Leistungsvermögen der Schüler optimal angepasstem Unterricht die beste aller Lösungen ist. Dies gilt es zu pflegen und nicht zu zerstören! Sie haben die Wahl!

 

Übrigens informierte sich unser Landtagskandidat Roland Zitzmann kürzlich vor Ort an der Glemstalschule Schwieberdingen ausführlich über den dort erreichten Stand der Gemeinschaftsschule!

 

Bernhard v. Rotberg

Wie steht die FDP zum Thema Flüchtlinge

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Hemmingen Meldungen | 3. Februar 2016

                                                                                                                                                                                  Hemmingen, im Januar 2016

Wie steht die FDP zu

…Flüchtlingen und Zuwanderung

Wir alle spüren, dass dieses Thema mehr ist als „eine Sau, die durch’s Dorf getrieben wird“, nein, es wird unsere Zukunft beeinflussen, unsere Gesellschaft, unser Europa und unser Deutschland. Was es nicht darf: unsere Grundwerte infrage stellen; siehe Grungesetz. Unser Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Hans-Ulrich Rülke und der FDP Bundesvorsitzende Christian Lindner haben sich zu diesem Thema geäußert. In der FDP herrscht da Konsens (nicht herbeigeredet, also keine Phrase!).

Zum Thema Aussagen von Lindner seit Oktober 2015:

„ … es reicht nicht, auf eine europäische Lösung zu warten“ (auf die warten wir immer noch)

„… natürlich muss Europa seine Außengrenzen schützen, die Flüchtlinge vor Ort in der Türkei, in Jordanien und im Libanon unterstützen und ein einheitliches Asylrecht mit fairer Lastenverteilung beschließen“ (wie will Deutschland das erzwingen? Gab es bei „Schleusenöffnung“ Zusagen von Ländern, Frau Merkel?)

„… Solidarität mit Menschen in Not ist eine ethische Pflicht. Daraus kann aber keine dauerhafte Bleibeperspektive erwachsen. Deshalb ist das Asylrecht im Grundgesetz in vielen Fällen das falsche Instrument. Es bezieht sich auf die kleine Gruppe individuell politisch Verfolgter. Bei der Einreise aus einem sicheren Drittland wie Österreich ist die Anerkennung als Asylberechtigter ohnehin ausgeschlossen (!!). Darüber hinaus wird nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt, wer wegen Rasse, Religion, Nationalität, politischer Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt ist. Für die große Zahl von Menschen, die vor Kriegsfolgen in ihrem Land fliehen, passt das Asylrecht inhaltlich nicht….bei Kriegsflüchtlingen sollte der Schutz nur vorübergehend sein. Nach der Stabilisierung der alten Heimat sollten die Menschen dorthin zum Wiederaufbau zurückkehren.“

Das bedeutet nicht, dass wir diejenigen, die nun hier sind, nicht anständig behandeln sollen. Nein, sie sind Gäste, solange sie hier sind. Aber wenn sie kein individuelles Asyl erhalten, können sie nur solange bei uns sein, wie eine Rückkehr (Krieg) unmöglich ist.

„…wenn Deutschland seine Politik der gernzenlosen Aufnahmebereitschaft durch einen solidarischen Realismus ersetzt…ist eine europäische Lösung erreichbar. Der rechtsfreie Zustand zerstört Vertrauen in den Staat. Ziel muss eine geschützte Außengrenze sein. Geschützt durch eine europäische Grenzpolizei und nicht durch Herrn Erdogan.“

Wohin soll inegriert werden? „….in die Verfassungskultur des Grundgesetzes…..Freiheit und Würde des Einzelnen, Gleichberechtigung der Geschlechter und Schutz des Eigentums.“

Ist ein Einwanderungsgesetz notwendig? „..JA…wir müssen klar definieren, wen wir aus humanitären Gründen aufnehmen und wen wir aus deutschem Eigeninteresse in unsere Arbeitsmarkt einladen.“

 

Dass wir alles daran setzen müssen, die Situation in den Herkunftsländern und den Flüchtlingslagern in den Nachbarstaaten zu verbessern, ist ja allgemeiner Konsens, aber eben sehr schwierig. Dass Deutschland alles tun muss, die europäische Gemeinsamkeit nicht aufs Spiel zu setzen, sollte auch Konsens werden. Andere Länder haben andere Historie und andere Sorgen und Wünsche. Nachdem schon so viel Porzellan zerschlagen wurde, ist nun Aufeinanderzugehen gefragt. Das fällt oft schwer, aber es geht nicht anders. Auch Orban u.a. sind Europäer. Man darf nicht die Familie auf’s Spiel setzen, wenn ein Mitglied …..

 

Zusammengetragen von Bernhard v. Rotberg für die FDP Hemmingen

Liebe Hemmingerinnen, liebe Hemminger !

Die Hemminger FDP wünscht Ihnen allen

Frohe und gesegnete Weihnachten

                                              und ein gesundes, erfülltes Neues Jahr.

Wir alle können die Festtage nutzen, um ein wenig Einkehr zu halten, um etwas zur Freude unserer Mitmenschen zu tun, oder sogar, um gute Vorsätze für 2015 zu fassen. Möge uns das gelingen. Unsere besonderen Wünsche gelten denen, die durch Krankheit oder Schicksalschläge getroffen sind.

Das zuende gehende Jahr hat viele Herausforderungen bereitgehalten, auch in Hemmingen. Das Engagement und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, war doch immer groß genug, um tragfähige, gemeinsame Lösungen zu finden. Eine besonders erfreuliche Tatsache ist der Baubeginn des neuen Wohngebiets Hälde, denn er bedeutet, dass wir neue Mitbürger in Hemmingen bekommen werden, besonders junge Familien mit Kindern.

Unser Dank gilt allen, die uns in diesem Jahr unterstützt haben, ganz besonders denen, die bei der Gemeinderatswahl für uns kandidiert haben.

FDP Hemmingen

Bernhard v. Rotberg

Rolf G. Hack gibt Vorsitz im Kommunalpolitischen Arbeitskreis der FDP Hemmingen ab

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Hemmingen Meldungen | 15. Dezember 2014

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Es war Ende September 1979 als man im „Hemmingen Aktuell“ lesen konnte: „F.D.P. (mit Pünktchen!) gündet kommunalpolitischen Arbeitskreis in Hemmingen“. Da standen Namen wie der des damaligen Kreisvorsitzenden Dr. Wolfgang Wenig aus Gerlingen, des Ortsvorsitzenden (des Ortsverbands Strohgäu) Hagen Schulz-Thomale, des Geschäftsführers Dieter Sperandio und der des Hemmingers Ramiro Trübel. Wie doch die Zeit vergeht ….

Aber neben diesen Mitgründern verdient die Namensnennung des damals frisch gewählten ersten Vorsitzenden dieses kommunalpolitischen Arbeitskreises heute besondere Erwähnung: Rolf Hack.

Heute, 35 Jahre danach, hat Rolf Hack beschlossen, dieses Amt abzugeben. Da steckt kein Groll, keine Unzufriedenheit drin. Er hat es gern und gut gemacht! Für Rolf Hack ist es einfach eine runde Sache, nun zurückzutreten und sich vermehrt seiner Familie zu widmen: seiner Frau Ursula, die ihn auch in der FDP immer zur Seite stand, seinen Töchtern und seiner Enkelschaar.

Die Hemminger FDP hat Rolf Hack viel zu verdanken. Er war und ist immer einer von denen, die zusammenführen und integrieren. Für uns ist er so etwas wie eine Vaterfigur. Darüber hinaus hat er die FDP über 20 Jahre im Hemminger Gemeinderat vertreten. Auch dort hat er sich mit seiner ruhigen, verlässlichen und stets fairen Art viel Anerkennung auch außerhalb der eigenen Partei erworben.

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Rolf G. Hack (links) und Bernhard v. Rotberg

Für die Hemminger FDP ist es ein Glücksfall, das Rolf Hack trotz seiner 72 Lenze ein weiterhin aktiver Teil der Arbeit vor Ort bleiben will, natürlich mit reduziertem Einsatz. Seine Erfahrung wird für uns immer kostbar, sein Rat respektiert sein.

Am 20.11.2014 haben die Hemminger FDP Mitglieder aus ihren Reihen Bernhard von Rotberg zum Nachfolger gewählt.

Wir danken Rolf G. Hack für seinen Einsatz und wir wünschen ihm ganz viele frohe und gesunde Jahre in geistiger Frische. Glück auf, lieber Rolf!

Deine Hemminger Parteifreunde

Die Hemminger FDP-Kandidaten für den Gemeinderat stellen sich vor

Barbara von Rotberg

Gemeinderätin in Hemmingen, 62 Jahre, verheiratet, 3 erwachsene Kinder, 3 Enkel. Studium des Lehramts an der Päd. Hochschule in Freiburg, Lehrerin in VS-Schwenningen, dann in Leonberg. Seit 1983 in Hemmingen und Lehrerin an der Hemminger Grund- und Werkrealschule.

Ab 2009 Sitz im Gemeinderat für die FDP. Ihre besonderen Interessen gelten Fragen der Bildung, der Kindererziehung, den Familien und den alten Menschen. Auch in diesen Bereichen setzt sie auf soviel Eigenverantwortung wie möglich: „fördern ja, aber auch fordern“. Ihr Erziehungsziel sind verantwortungsvolle, eigenständige und tolerante Persönlichkeiten. Für Hemmingen sagt sie: „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in den vergangenen Jahren für Kinder und alte Menschen so viel tun konnten. Das ist dauerhaft nur mit sorgsamem Wirtschaften zu erhalten, da unsere Steuereinnahmen leider nicht mehr in gewohntem Maß sprudeln werden.“

Barbara von Rotberg

Barbara von Rotberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Felix Tornow

71 Jahre, Techn. Betriebswirt, verheiratet. Als er 1979 nach Hemmingen zog, arbeitete er beim Hersteller weltweit bekannter Sportwagen. Von da führte ihn sein Berufsweg zu einem Schweizer Kommunikationsunter-nehmen, in dem er als Vertriebsleiter Verantwortung übernahm.

Heute gibt er die Erfahrung aus seiner beruflichen Laufbahn mit viel Einsatz und Freude an junge Menschen weiter. Dabei nutzt er seine Kontakte zu einer Reihe von Firmen, um Hemminger Schülern einen Ausbildungsplatz und damit einen Start ins Berufsleben zu vermitteln. Felix Tornow ist Mitglied im Kleeblatt-Förderverein und betreut darüber hinaus Hemminger Senioren. „Es macht Freude, den Menschen zu helfen, aber man darf auch Mitmachen verlangen.“

Felix Tornow

Felix Tornow

 

Klaus Steinseifer

60 Jahre, Bankkaufmann, Maler- und Lackierermeister, Referent und Berater in der Unternehmensführung und Unternehmensentwicklung im Handwerk. Zusammen mit seiner Lebenspartnerin gehören vier erwachsene Kinder zur Familie. Sein bewegtes Leben in seinen unterschiedlichen Berufen und Berufungen mit vielen Lebensabschnitten im In- und Ausland führte ihn 2008 mit seinem Büro und 2010 mit seinem Wohnsitz nach Hemmingen.

Seine Leidenschaft ist die zukunftsorientierte Unternehmensführung im Handwerk und als ehemaliger Unternehmenskapitän eines großen Handwerksunternehmens kennt er sich perfekt damit aus. Seine zweite Leidenschaft ist die Politik und hierbei der Wunsch nach weniger Staat und mehr eigener Verantwortung der Menschen.

Klaus Steinseifer

Klaus Steinseifer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christa Höfig

69 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, 2 Enkel, sie wohnt seit 1976 in Hemmingen im Schauchert . Jetzt ist sie Rentnerin und Hausfrau, beruflich war sie in kleineren Betrieben als Buchhalterin tätig. In Hemmingen ist sie 2. Vorsitzende bei den Gartenfreunden, Mitglied im Förderverein Kleeblatt. Ausserdem ist sie Mitglied bei der AMSEL und der Deutschen Kontinenzgesellschalft.

Wichtig ist für sie ein fairer Umgang von Jung und Alt. Eine Verbesserung der Infrastruktur und Information für alle Hemminger Bürger/-innen ist für sie von grosser Wichtigkeit.

Christa Höfig

Christa Höfig

 

Bernhard von Rotberg

69 Jahre, verheiratet, 3 erwachsene Kinder, 3 Enkel. Nach Bundeswehr (Reserveoffizier) Studium Maschinenbau an der TU Braunschweig, Abschluss Diplom-Ingenieur. Beruflicher Werdegang bei Sportwagenhersteller in Weissach. Seine Aufgaben führten ihn u.a. nach Russland, Mexiko und China.Er lebt seit 1983 in Hemmingen. Engagierte sich seitdem politisch in der FDP, div. Funktionen bis heute im Ortsverband Strohgäu.

„Keine andere Partei steht wirklich konsequent für das Liberale im politischen Leben unserer Gesellschaft, nämlich für die Verantwortung des Einzelnen für sein Handeln. Und das gilt prinzipiell für jede Gruppe bis zum Staat insgesamt. Dabei lehne ich ab, das mit Egoismus zu verwechseln. Vielmehr muss Rücksichtnahme und Toleranz das Leitmotiv des Bürgers in einem freien Land sein. Keiner soll auf Kosten anderer leben, solange er sich selber helfen kann. Nur die wirklich Schwachen und Hilflosen verdienen unsere Hilfe.“

Bernhard von Rotberg

Bernhard von Rotberg

 

Manfred Rausch

 64 Jahre, Studium d. Wirtschaftswissenschaften u. Jura in München. Wohnt seit 1992, mit Unterbrechungen, in Hemmingen, seit 3 Jahren mit seinem 10 jährigen Sohn Maximilian. Steht nicht im Telefonbuch. International tätig. Seit 30 Jahren Unternehmer u. Hersteller einer Automotive Kettenkommunikationssoftware, ausnahmsweise mal „Made in Germany“. Sein Streben: „Es gilt in der Wirtschaft alte Seilschaften u. Dogmen aufzubrechen, um den Erfolg von jungen, innovativen Unternehmen sicherzustellen.

In der Schule haben wir gelernt: „Leistung zählt“.  In der Wirtschaft musste mancher lernen: keinesfalls – Beziehungen zählen! Wir brauchen geradlinige Unternehmer in der Politik. „Vetterleswirtschaft“ und Bürokratie muss Einhalt geboten werden. Wenn innovative Produkte in für den deutschen Markt fertiggestellt wurden, müssen sie auch die Chance bekommen, abgenommen zu werden. Das müssen wir fördern und erhalten.“ Und zu Europa: „Wir müssen jetzt ein starkes, unbürokratisches Europa schaffen, denn das sind wir unseren nachfolgenden Generationen schuldig. Dazu brauchen wir eine starke mittelständische Industrie.“

Manfred Rausch

Manfred Rausch

 

Erhard Ellendt

63 Jahre, Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau, verheiratet. Er lebt seit 1988 in Hemmingen und war bei Bosch im Entwicklungs- und Fertigungsbereich tätig. Seine Interessen gelten den Bereichen Politik, Technik und Geschichte. In Hemmingen ist er im Kleeblatt-Förderverein und im Krankenpflege-Förderverein engagiert. Darüber hinaus gehört er dem Beirat der Vereine Bürger-Solar 1 u. 2 an (Solaranlagen an der Schule).

Erhard Ellendt sagt aus Überzeugung: „Ich bin für eine schlanke, modern geführte Gemeinde mit einem ausgeglichenen Finanzhaushalt und einer zukunftsorientierten Infrastruktur- und Energiepolitik.“

Erhard Ellendt

Erhard Ellendt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ljiljana Bevilacqua

43 Jahre, gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte, verheiratet, 3 Kinder, berufstätig in Stuttgart in einer renommierten Patenanwaltskanzlei. In Hemmingen wohnhaft seit 2003. Ihr besonderes Interesse gilt der Familien- und Frauenpolitik, und das aus eigener Erfahrung. Die Verbindung von Beruf und Familie ist immer noch ein Problemfeld.

„Ich will mich trotz Beruf meiner Familie, meinen Kindern widmen können. Darauf will und kann ich nicht verzichten. Natürlich hören wir von allen Seiten, dass Frauen dabei unterstützt werden sollen und manches ist geschehen. Aber ich möchte mich einbringen. Wer kann diese Aufgabe besser vertreten als die Betroffenen? Dies gilt auch für Hemmingen, für alle Entscheidungen und Maßnahmen, die Kinder und Familien betreffen.“ Kritisch sieht sie in der aktuellen Entwicklung der Schulpolitik die zunehmende Durchplanung des Alltags. „Wir müssen den Kindern ausreichenden Freiraum lassen, in dem sie sich entfalten können und zu sich selbst finden.“

Ljiljana Bevilacqua

Ljiljana Bevilacqua

 

Dieter Uihlein

64 Jahre, Pensionär, lebt seit 1979 in Hemmingen, ist verwitwet und hat 1 erwachsenen Sohn; gelernter Maschinenschlosser, Berufssoldat v. 1969 – 2003, verschiedene Verwendungen bei Heer und Luftwaffe – hierbei von 1976–1996 MAD, von 1996-2003 Wehrdienstberater mit Wehrdienstberatungsbüro in Ludwigsburg. Mit Eintritt in den Ruhestand wurde die Dienststelle geschlossen und der Standort aufgelöst.

Gemeinsam mit der 2004 verstorbenen Ehefrau betrieb er eine Firma für Werbeartikel, Grafik und Webdesign. „Ob in Hemmingen, in Deutschland oder in Europa: Freiheit mit Verantwortung, Toleranz ohne Gleichgültigkeit, fairer und respektvoller Umgamg miteinander – das müssen die Älteren vorleben und von den Jungen erwarten dürfen. Das fällt nicht vom Himmel, vielmehr muss es engagiert verteidigt werden. Demokratie und Rechsstaat ist in dieser Welt keineswegs selbstverständlich und darf von uns selber nicht in Frage gestellt oder beschädigt werden.“

Dieter Uihlein

Dieter Uihlein

 

Ursula Hack

69 Jahre, verheiratet, 2 Töchter, ebenfalls verheiratet, 4 Enkelkinder. Während meiner Ehezeit war ich zeitweise ganz- oder halbtags als Sekretärin beschäftigt, zuletzt bei der Fa. Bosch. Warum ich jetzt wieder für die FDP kandidiere? Weil ich der festen Überzeugung bin, dass liberale Grundgedanken in keinem Gremium fehlen dürfen. Ich möchte dazu beitragen, dass die FDP weiterhin im Hemminger Gemeinderat vertreten sein wird.

Ich arbeite seit über 30 Jahren aktiv im kommunalpolitischen Arbeitskreis der FDP mit. Wir plädierten schon seit den 80er Jahren für eine weiträumige Umfahrung im Norden. Und nun hat die grün/rote Landesregierung der Nordrandstrasse leider eine bedauerliche Absage erteilt. Es hätten täglich bis zu 1500 Kfz die Hemminger Ortsmitte entlastet und somit lange Staus an den beiden Bahnübergängen verringert werden können.

Ursula Hack

Ursula Hack

 

Werner Höfig

70 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, 2 Enkel, er wohnt seit 1976 in Hemmingen im Schauchert. Im Berufsleben war er seit 1967 bei der damaligen SEL als technischer Anstellter (Ausbilder für die Berufsakademie, jetzt DHBW) beschäftigt. Seit 2008 im Ruhestand gibt er jetzt immer noch Kurse an der DHBW.

Seit fast 35 Jahren ist er in Hemmingen Lauftreffleiter, ausserdem ist er seit fast 10 Jahren Übungsleiter für den Seniorensport. Wichtig ist für ihn eine aktive Beteiligung an der Kommunalpolitik, denn nur durch Mitmachen können wir unsere Gemeinde gestalten und für heutige und auch zukünftige Generationen die Lebensverhältnisse vor Ort verbessern.

Werner Höfig

Werner Höfig

 

Gerrit Förg

29 Jahre, ledig, Einzelhandelskaufmann, Musik, Billiard und Sport, Jugendthemen, Drogen- und Suchtproblematik

Gerrit Förg

Gerrit Förg

 

Roland Förg

63 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, angestellter Kartograph, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, für den Erhalt der Kulturlandschaft.

Roland Förg

Roland Förg

FDP Kandidaten für den Hemminger Gemeinderat

Unsere Bewerber für den Hemminger Gemeinderat 2014

Das sind sie! Die Hemminger Bürger, die für die FDP zur bevorstehenden Gemeinderatswahl kandidieren werden. Unter der Leitung von Rolf G. Hack, unserem langjährigen Hemminger Gemeinderat, und Viola Noack, der Vorsitzenden des Ortsverband Strohgäu der FDP, wurden folgende Hemmingerinnen und Hemminger gewählt:

Auf Platz eins unsere Gemeinderätin Barbara v. Rotberg, dann weiter in der Reihenfolge Felix Tornow, Klaus Steinseifer, Gerrit Förg, Christa Höfig, Bernhard v. Rotberg, Manfred Rausch, Erhard Ellendt, Ljiljana Bevilaqua, Dieter Uihlein, Roland Förg, Werner Höfig, Ursula Hack. Viel Erfolg!

V.l.n.r.: E. Ellendt, L. Bevilaqua, F. Tornow, U. Hack, D. Uihlein, Barbara v. Rotberg, R. Förg, Ch. Höfig, W. Höfig, K. Steinseifer, G. Förg, M. Rausch, Bernhard v. Rotberg

V.l.n.r.:
E. Ellendt, L. Bevilaqua, F. Tornow, U. Hack, D. Uihlein, Barbara v. Rotberg, R. Förg, Ch. Höfig, W. Höfig, K. Steinseifer, G. Förg, M. Rausch, Bernhard v. Rotberg

Bernhard v. Rotberg

Rede von Barbara v. Rotberg zum Haushalt 2014

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schäfer,

sehr geehrte Damen und Herren,

jetzt haben wir also den doppischen Haushalt.

Barbara von Rotberg

Barbara von Rotberg

Die doppelte Haushaltsführung ist mit Abschreibungen und Ansparen  in den meisten schwäbischen (Kanzlerin Merkel) und ganz gewiss auch anderen Haushalten üblich.

Firmen  verwenden  diese Art der Haushaltsführung schon immer.

Der 1. doppische Haushaltsplan Hemmingens –   Freud und Leid, sowohl für die Finanzverwaltung, als auch für die Gemeinderäte.

Für die Finanzverwaltung eine Riesenarbeit mit vielen Extrastunden, um von der Kameralistik auf die Doppik umzustellen. Unser ausdrücklicher Dank hierfür gilt Herrn Etzel und seinen Mitarbeitern.

Auch für uns Gemeinderäte war es, trotz einiger Vorbereitungsstunden und – tage, nicht immer leicht, das Regelwerk zu verstehen. Ich, für meinen Teil, habe es zumindest in den groben Zügen verstanden.

Vom  Zahlenwerk  her ist ein direkter Vergleich der Haushaltspläne der Vorjahre mit dem diesjährigen nicht ohne weiteres möglich, da im doppischen Haushalt Abschreibungen in Höhe von 777 000€ und Rückstellungen mit eingerechnet werden, was bisher nicht der Fall war.

Wir planen jetzt also mit den kalkulatorischen Kosten.

Der Hauptteil der Einnahmen Hemmingens 2014 wird, wie bisher, von den Gewerbesteuern mit einem Aufkommen von 4,5 Mio € erbracht und wir hoffen sehr, dass die verbliebenen Hemminger Großbetriebe weiterhin gut wirtschaften und uns alle- in ihrer Gänze- erhalten bleiben.

Ich denke dabei an die Übernahme einer größeren Hemminger Firma durch einen ausländischen Investor mit allen Risiken, die dies für unseren Ort in sich birgt.

Da Hemmingen kaum noch Gewerbeflächen, schon gar keine größeren Ausmaßes, zur Verfügung hat, sollte man unbedingt die Idee eines interkommunalen Gewerbegebietes weiterverfolgen.

In diesem Jahr werden seit längerer Zeit die Ausgaben die Einnahmen das erst Mal wieder übersteigen.

Und dies um 1,7 Mio €.

Das bedeutet ein strukturelles Defizit.

Da wir jedoch einen ausgeglichenen Haushalt anstreben, werden zukünftig Ausgaben, Steuern und Gebühren auf den Prüfstein gelegt werden müssen.

Wir denken z. B. an die Grundsteuer, Freiwilligkeitsleistungen und die Kindergartengebühren.

In den Kitas und Kindergärten entsteht jährlich ein von der Gemeinde geschulterter Fehlbetrag  von ca. 2,3 Mio €. Je Kind ist damit ein Zuschuss  von 6500 € im Jahr erforderlich, also über 500 € je Kind und Monat. Das ist mehr als die Hälfte der anfallenden Kosten und gleichzeitig mehr als ein Fünftel der Gesamtausgaben Hemmingens.

Ein Drittel der Kosten übernimmt das Land. Ein Rest von etwa 11 % wird über die von den Eltern zu entrichtenden Gebühren getragen.  Natürlich kann man die monatlichen Kosten von etwa 1000 € je Kind nicht den Eltern aufbürden. Aber wir müssen jetzt und in Zukunft verstärkt auf die Kosten in diesem Bereich achten.

Im vergangenen Jahr, dem letzten „ fetten“ Jahr, wurde der Bau V der Schule zum Kinderhaus umgebaut. Vom Konzept, der Einrichtung und der Außenanlage her ist dieses Projekt anerkanntermaßen sehr gut gelungen. Ob wir uns ein solch aufwändiges Vorhaben angesichts der verschärften Haushaltslage noch einmal leisten könnten, darf bezweifelt werden.

Seit September gibt es jetzt in Schwieberdingen eine Gemeinschaftsschule , die „ Glemstalschule“. Im Kreis Ludwigsburg ist sie von den in diesem Schuljahr begonnenen Gemeinschaftsschulen die einzige, die aus einer Realschule hervorgegangen ist. Alle anderen waren vorher Werkrealschulen.

Wenn sie das selbstverständliche Ziel der Erhaltung des Realschulniveaus in den Abschlüssen erreichen will, muss sie einen erheblichen Mehraufwand an individueller Förderung im Alltag darstellen.

Kann sie das leisten? Bekommt sie das Personal und die Räumlichkeiten? Was wird das kosten? Das Mitnehmen aller Schüler ohne Senkung des Niveaus bis zum Abschluss ist ein überaus hoher Anspruch.

Ich habe mich an die politische Situation in Baden-Württemberg, wie auch andere, anpassen müssen und musste den Entfall der Verbindlichkeit der  Grundschulempfehlung schlucken. In der Folge habe ich die Entstehung unserer Gemeinschaftsschule mitgetragen. Denn wir alle sind es unseren Kindern schuldig, dass wir sie auf dem jetzt eingeschlagenen Weg zur Gemeinschaftsschule unterstützen, auch wenn wir nicht die Richtung bestimmt haben.

Die Gemeinschaftsschule als Einheitsschule unter den weiterführenden Schulen lehnen wir strikt ab. Das bedeutet vor allem eine Beibehaltung des Gymnasiums.

Vielerorts beklagen jedoch Gymnasien und Realschulen bereits heute, dass ihnen Mittel vorenthalten werden, die den neuen Gemeinschaftsschulen zukommen.  Wen wundert das?

Lassen Sie mich zum Thema Bildung und Schule ein erfreuliches Thema anschneiden:  es geht um die Hilfe für Schüler bei der Berufswahl-   um das ehrenamtliche Engagement sachkundiger Bürger, das sich parallel in Hemmingen und Schwieberdingen  in den Werkrealschulen entwickelt hat. In Hemmingen Berufspatenschaften genannt, in Schwieberdingen Bürgerschule, helfen erfahrene Erwachsene den Schülern bei der Berufswahl, Bewerbung und Findung einer Lehrstelle.  Dieses Engagement gilt es zu erhalten, gebündelt auf die Gemeinschaftsschule zu übertragen und, wenn möglich, sogar auszubauen.

Im Bereich erneuerbare Energien ist die Gemeinde mit der Versorgung ihrer Gebäude Vorreiter– fast alle gemeindeeigenen Gebäude werden inzwischen energetisch durch erneuerbare Energien versorgt.

Das Jahr 2014 hat schon eine Weile begonnen und die Ausgabenschatten, die es wirft, sind lang. Meine Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

– Die Feuerwehr bekommt einen neuen Mannschaftstransportwagen. Eine Planungsrate für ein neues Gerätehaus ist eingestellt.

– Der Schulhof der Grund- und Werkrealschule wird neu gestaltet. Im Namen der FDP habe ich das  lang gefordert. Aber mir ist auch klar, dass wir bei der Umsetzung die Kosten im Blick behalten. Vereinbart ist, dass bei der Planung  Gemeinde,  Eltern,  Lehrer und Planungsbüro eng zusammen arbeiten.

– Für die Mensa in Schwieberdingen wird eine Planungsrate eingestellt.

– Die Ortskernsanierung II läuft weiter.

– Der Ausbau der Strohgäubahn bis nach Heimerdingen ( incl. Erforderlicher Umbauten der Bahnübergänge) und diverse weitere Straßensanierungen stehen an.

– Aber das Hauptthema wird die „ Hälde“ sein

Die Bagger werden endlich rollen, nach, wie sagte seinerzeit Herr Schäufelin so treffend- „gefühlten 100 Jahren“.

Die Gemeinde wird hier annähernd 10 Millionen € vorfinanzieren. Beim Verkauf der Grundstücke sollten diese Kosten größtenteils wieder eingespielt werden.

Es zeichnet sich ab, dass der Bedarf an Häusern und Wohnungen da ist. Wir gehen davon aus, dass dieses Projekt ein Erfolg wird.

Nach Auflistung all dieser Vorhaben kann man jedoch trotzdem noch feststellen, dass dank sehr guter Gewerbesteuereinnahmen in den letzten Jahren und aufgrund guten Wirtschaftens auch bei einer Entnahme von 11 Mio € aus den Rücklagen noch 8 Mio € als Reserve verbleiben.

Der demografische Wandel  macht auch vor den Toren Hemmingens nicht Halt. Er hat Hemmingen teilweise schon erreicht, erkennbar z.B. an den Schülerzahlen, und wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. In den Bürgerwerkstätten wurde, unter anderem, auch darauf hingewiesen.

Wie erfreulich ist es, dass in Hemmingen  das „ Mehrgenerationenprojekt“ entstanden ist, bei dem ältere und jüngere Menschen in einen Generationendialog treten , wobei  jede Seite von der anderen lernen und profitieren kann.

Diese freiwillige Selbstorganisation und das ehrenamtliche Engagement unterstützen wir voll und ganz.

Auch für unsere Gemeinde ist der Einsatz der ehrenamtlich und gemeinnützig tätigen Mitbürger nicht nur erfreulich, sondern auch ganz unverzichtbar.

Den in diesem Bereich Tätigen danke ich an dieser Stelle für ihren Einsatz und ihr Engagement.

In den kommenden Jahren muss es unser Ziel sein, nicht mehr auszugeben als wir einnehmen. Wir müssen realisieren und kommunizieren, dass unsere Mittel begrenzter geworden  sind. Sie sind für das einzusetzen, was sein muss, was strukturell unverzichtbar ist und was nicht durch Bürgerbeteiligung erledigt werden kann.

Die FDP ist mit dem vorliegenden Haushaltsplan 2014 einverstanden.  Er ist vertretbar unter der Annahme, dass die Verwirklichung des Projekts Hälde wie geplant erfolgt.  Ebenso stimmen wir dem Wirtschaftsplan Wasser und Abwasser zu.

Der geplante Haushalt ist das Ergebnis einer realistischen und engagierten Zusammenarbeit von Bürgermeister, Verwaltung und Gemeinderat im Interesse von Hemmingen und seinen Bürgerinnen und Bürgern. Dafür danke ich allen Beteiligten.

Für die FDP

Barbara von Rotberg

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