Artikel in "Alte Beiträge"

Zitzmann bei Prof. Leibinger

Ditzingen. Prof. Dr. Berthold Leibinger traf sich zu einem ausführlichen Informationsgespräch mit dem Landtagskandidaten der FDP, Roland Zitzmann, sowie den FDP-Vertretern Kreisvorsitzender Kai Buschmann, Ehrenvorsitzender Dr. Wolfgang Weng und Dr. Henning Wagner aus Ditzingen.

Zu Beginn erläuterte Prof. Leibinger, ehemals Chef der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats der Trumpf-Gruppe, die wirtschaftliche und politische Lage sowie die Situation des baden-württembergischen Maschinenbaus.

Leibinger bescheinigte den Freien Demokraten eine erfolgreiche Rolle als Opposition im Landtag und empfahl der FDP, mit all ihrer Kraft in erster Linie eine bedeutsame Vertretung im neuen Landtag anzustreben. Je nach Wahlergebnis sei dann eine Zusammenarbeit mit der CDU zweckmäßig, eventuell noch inkl. der SPD. Die Schnittmenge mit den Grünen sei gering.

Weitere Themen des Meinungsaustausch waren die dringend erforderliche Verbesserung der Infrastruktur für Verkehr und für Daten sowie der Erhalt der Vielfalt in der Bildungspolitik, Tendenzen zur Abschaffung des Gymnasiums müsse entgegengetreten werden. Ebenso wurde über praktische Ansätze zur Integration junger Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit gesprochen.

Prof. Leibinger sagte zu, den Freien Demokraten auch in der kommenden Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

 

 

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2016!

0 Kommentare

Alte Beiträge | 21. Dezember 2015

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten

Die Freien Demokraten im Strohgäu haben sich 2015 mit ihren Stadträten und engagierten Mitgliedern in den Gemeinden für eine gute Verkehrs- und Dateninfrastruktur, solide Finanzen und ein vielfältiges Angebot an Schulen eingesetzt.

Beherrschendes Thema in Deutschland 2015 sind die Flüchtlinge. Vermutlich über 1,6 Mio. werden nach Europa kommen, 80% davon nach Deutschland. Angela Merkel hat das Dublin-Abkommen missachtet, hat das Signal gegeben, dass alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen können. Fast alle anderen europäischen Länder ducken sich weg in der Erwartung, dass Deutschland das Problem allein löst. Frau Merkel hat verkündet: „Wir schaffen das“, dann aber nicht erklärt, wie wir das schaffen, vor allem wenn die Flüchtlingszahlen in den nächsten Jahren auf diesem hohen Niveau bleiben. Offensichtlich hat sie keinen Plan. Die Hilfs­bereit­schaft in Deutschland ist riesengroß, das macht uns stolz. Zugleich treten massive administrative Schwächen zu Tage, ein Großteil der Migranten ist immer noch nicht registriert und leider war Deutschland in den letzten Jahren nicht besonders erfolgreich mit der Integration von Migranten. Bundespräsident Gauck hat richtig gesagt, dass unsere Leistungsfähigkeit nicht grenzenlos ist. Frau Merkel agiert mit heißem Herz, aber offenkundig ohne kühlen Verstand. Jetzt relativiert sie ihre Politik zum Teil, will aber ihre kapitale Fehleinschätzung der Lage nicht zugeben.

In der Griechenlandkrise wurde eine Einigung erzielt, doch viel deutet darauf hin, dass sie nicht tragfähig ist. Das Euro-Problem wird bestehen bleiben, das wahrscheinlichste Szenario ist der Weg in die Schuldenunion. In der deutschen Innen-, Wirtschafts- und Sozialpolitik setzen CDU und SPD ihren falschen Kurs fort: Statt die für eine gute Zukunft Deutschlands notwendigen Reformen anzugehen, belasten sie die Bürger durch Steuern, Sozialabgaben und die Kosten der völlig falsch konstruierten Energiewende. Auffällig auch, dass viele neue Gesetze und Regelungen überaus bürokratisch gestaltet werden.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg vor den Landtagswahlen? Die grün-rote Regierung hat Unruhe ins Bildungs­system gebracht. Die FDP plädiert für einen Schulfrieden, bei dem alle Schulformen faire und verlässliche Rahmen­bedingungen bekommen. Rot-grün ignoriert die Notwendigkeit, die Verkehrs- und Dateninfrastruktur zu verbessern. Ihre Gesetze dienen der eigenen Klientel (mehr freigestellte Personalräte), belasten die Wirtschaft (Unternehmen müssen 5 Tage Urlaub für nicht-betriebliche Weiterbildung zahlen) und gängeln die Bürger durch bürokratische Regelungen.

Wir Freien Demokraten werden 2016 unseren Landtagskandidaten Roland Zitzmann tatkräftig unterstützen, für eine starke FDP im Landtag von Baden-Württemberg kämpfen und uns weiterhin für ein Gemeinwesen einsetzen, das den Bürgern den Freiraum lässt, ihr Leben selbst­bestimmt zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen und Chancen zu nutzen. Ein schlanker, aber starker Staat, ein solides Sozial­system, leistungsfähige Infrastruktur sowie vernünftiger Umweltschutz sind die Voraussetzung dafür, dass wir und unsere Kinder eine gute Zukunft haben können.

Liebe Freunde und Interessenten, die Freien Demokraten wünschen Ihnen ein erholsames und frohes Weihnachtsfest und für 2016 Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!

FDP Delegation bei Fa. Trumpf

0 Kommentare

Alte Beiträge | 16. Dezember 2015

                                                                                                                                                                                               im Januar 2016

FDP-Delegation bei Fa. TRUMPF – Leibinger trifft Zitzmann

Prof. Dr. Berthold Leibinger traf sich zu einem ausführlichen Informationsgespräch mit dem Landtagskandidaten der FDP, Roland Zitzmann, sowie dem FDP-Kreisvorsitzenden Kai Buschmann, dem Ehrenvorsitzender im Strohgäu, Dr. Wolfgang Weng, und Dr. Henning Wagner aus Ditzingen.

Zu Beginn erläuterte Prof. Leibinger, ehemals Chef der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats der Trumpf-Gruppe, die wirtschaftliche und politische Lage sowie die Situation des baden-württembergischen Maschinenbaus.

Leibinger bescheinigte den Freien Demokraten eine erfolgreiche Rolle als Opposition im Landtag und empfahl der FDP, mit all ihrer Kraft in erster Linie eine bedeutsame Vertretung im neuen Landtag anzustreben. Je nach Wahlergebnis sei dann eine Zusammenarbeit mit der CDU zweckmäßig, eventuell noch inkl. der SPD. Die Schnittmenge mit den Grünen sei gering.

Weitere Themen des Meinungsaustausch waren die dringend erforderliche Verbesserung der Infrastruktur für Verkehr und für Daten sowie der Erhalt der Vielfalt in der Bildungspolitik. Tendenzen zur Abschaffung des Gymnasiums müsse entgegengetreten werden. Ebenso wurde über praktische Ansätze zur Integration junger Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit gesprochen.

Die FDP-Delegation nahm dankbar auf, dass Prof. Leibinger auch in der kommenden Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen werde.

FDP Delegation bei Fa. Trumpf

0 Kommentare

Alte Beiträge | 15. Dezember 2015

FDP-Delegation bei Fa. TRUMPF – Leibinger trifft Zitzmann

Prof. Dr. Berthold Leibinger traf sich zu einem ausführlichen Informationsgespräch mit dem Landtagskandidaten der FDP, Roland Zitzmann, sowie dem FDP-Kreisvorsitzenden Kai Buschmann, dem Ehrenvorsitzender im Strohgäu, Dr. Wolfgang Weng, und Dr. Henning Wagner aus Ditzingen.

Zu Beginn erläuterte Prof. Leibinger, ehemals Chef der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats der Trumpf-Gruppe, die wirtschaftliche und politische Lage sowie die Situation des baden-württembergischen Maschinenbaus.

Leibinger bescheinigte den Freien Demokraten eine erfolgreiche Rolle als Opposition im Landtag und empfahl der FDP, mit all ihrer Kraft in erster Linie eine bedeutsame Vertretung im neuen Landtag anzustreben. Je nach Wahlergebnis sei dann eine Zusammenarbeit mit der CDU zweckmäßig, eventuell noch inkl. der SPD. Die Schnittmenge mit den Grünen sei gering.

Weitere Themen des Meinungsaustausch waren die dringend erforderliche Verbesserung der Infrastruktur für Verkehr und für Daten sowie der Erhalt der Vielfalt in der Bildungspolitik. Tendenzen zur Abschaffung des Gymnasiums müsse entgegengetreten werden. Ebenso wurde über praktische Ansätze zur Integration junger Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit gesprochen.

Die FDP-Delegation nahm dankbar auf, dass Prof. Leibinger auch in der kommenden Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen werde.

 

Landtagskandidat der FDP – Roland Zitzmann – zu Besuch bei Bürgermeister Dr. Wolf

IMG_0736Beim Bürgermeisterbesuch in Korntal-Münchingen ging es zunächst um die Flüchtlingskrise, die zunehmend in der Stadt ankommt. Einig war man sich, dass es sich um eine herausfordernde gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt, bei der es aus kommunaler Sicht einerseits darauf ankommt, dass die Flüchtlinge möglichst gleichmäßig in der Stadt verteilt werden, und anderseits, dass die Bürger möglichst gut informiert und einbezogen werden. Kritisch wurde gesehen, dass die Kommunen zwar die Aufgabe haben, Unterkünfte bereit zu stellen, d. h. zu bauen, und die Flüchtlinge zu betreuen, dafür aber kaum Geld vom Bund bzw. Land bereit gestellt wird. Die FDP hat deshalb eine kleine Anfrage ans Regierungspräsidium gestellt, welche finanzielle Unterstützung für die Kommunen durch das Land vorgesehen ist.

Bildungspolitisch war man sich einig, dass Planungssicherheit und Finanzierungsneutralität gefragt ist. Planungssicherheit, indem weder die Gemeinschaftsschule, noch das Gymnasium abgeschafft wird. Finanzierungsneutralität, indem nicht die Gemeinschaftsschule bevorzugt bzw. die Realschule benachteiligt wird, oder die Ganztagsbetreuung gegenüber der Hortbetreuung besser gestellt wird.

Weiteres Thema beim Bürgermeisterbesuch war die Ortskernentwicklung. Dabei ging es zunächst um die zentrale Frage der Ansiedlung von Supermärkten. In Münchingen stehen leider die notwendigen Grundstücke zur Ansiedlung eines Vollsortimentes derzeit nicht zur Verfügung. In Korntal rechnet sich aufgrund der Lärmschutzanforderungen keine Wohnbebauung auf dem Bahnhofgelände. Deshalb ist weiterhin nicht absehbar, wann dort gebaut wird. Ein stures Festhalten an einer Wohnbebauung ist nach Ansicht der FDP nicht zielführend. Neue Räumlichkeiten werden auch zur Weiterentwicklung der Teichwiesenschule benötigt. Dabei muss den verbliebenen Grün- und Spielflächen ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Anstatt einer Stadtvilla neben dem neuen Koroneo könnte auch ein Gebäude für die Schule errichtet werden.

Verkehrspolitisch war man sich einig, dass die B10 ausgebaut werden muss. Das Land sollte nicht weiter bremsen. Problematisch ist der neue Anschluss in Münchingen, da ein Mindestabstand zur Autobahnauffahrt einzuhalten ist. Entscheidend dürfte beim Ausbau neben dem Thema Kosten der Lärmschutz sein, der nicht zu kurz kommen darf.

Peter Ott

Michael Theurer war in Gerlingen

0 Kommentare

Alte Beiträge | 26. Oktober 2015

theurer in Gerlingen 10.15 Christian Lindner musste seinen Besuch kurzfristig absagen, doch mit Michael Theurer kam hochwertiger Ersatz. Da er sowohl Vorsitzender der FDP Baden-Württemberg als auch MdEP ist konnte er aus mehreren Perspektiven zum Thema des Abends, den Flüchtlingen, beitragen. Vor gut 50 Zuhörern sagte Theurer, den Flüchtlingsströmen, die sich in Europa ganz überwiegend nach Deutschland bewegen, brächten Freie Demokraten Mitgefühl und Toleranz entgegen. Genauso erforderlich sei es, den Bürgern ehrlich zu sagen, dass dies für unser Land eine riesige Heraus­forderung ist und darzustellen, wie wir das schaffen.

Er erläuterte, wie die FDP sich die Bewältigung dieser Aufgabe vorstellt:

  • Migranten ohne Bleibeperspektive nicht an Kommunen weiterleiten, sondern zügig zurückschicken.
  • Durch pauschale Duldung von Menschen aus Kriegsländern kann der Antragsstau überwunden
  • Die Asylverfahren müssen durch zusätzliches Personal beschleunigt Die 1600 Zollbeamten, die Frau Nahles für die Kontrolle des Mindestlohns eingestellt hat, sollten schleunigst bei den Asylverfahren helfen.
  • Die Flüchtlinge müssen sich zu Sprachkursen verpflichten. Der Einsatz ehrenamtlicher Helfer ist zu organisieren.

Zur Bekämpfung der Fluchtursachen ist eine aktive europäische Außenpolitik unumgänglich. Hier hat die Regierung Merkel viel zu wenig getan. Den Menschen in den Flüchtlingslagern im Nahen Osten müssen wir sofort helfen.

Die gut 50 Gäste beteiligten sich rege an der Diskussion, eine Patentlösung konnte niemand nennen. Theurer erhielt für seine Aussagen viel Zustimmung.

Gelungenes Sommerfest der FDP

0 Kommentare

Alte Beiträge | 7. August 2015

Zahlreiche Parteifreunde und Interessenten beim FDP-Sommerfest

Ortsvorsitzende Viola Noack freute sich, dass zahlreiche Parteifreunde und Interessenten zum Sommerfest der FDP Strohgäu ins Krummbachtal in Gerlingen gekommen waren. Besonderer Gast war Roland Zitzmann, Landtagskandidat der FDP im Wahlkreis 13. Er unterhielt sich mit vielen Gästen und berichtete über seine Person und seine erfolgreiche Arbeit als FDP-Vorsitzender in Vaihingen-Stromberg. Zitzmann ist Jahrgang 1964, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Seine Devise ist: „Aufstieg durch Leistung„. Dies hat er selber erreicht: Seine berufliche Laufbahn verlief von der Ausbildung als Landschaftsgärtner über die Bundeswehr bis zum Logistiker und regional verantwortlichen Fuhrpark-Manager einer bekannten Spedition. Seine Credo ist, dass der Staat allen Bürgern, diese Chancengerechtigkeit ermöglichen muss. Zitzmann versteht sich als bodenständigen Familienmensch und tritt für „Freiheit mit Verantwortung“ ein. Er ist in zahlreichen Vereinen und Projekten engagiert: Von Kinder- und Jugendarbeit in verschiedenen Schulprojekten bis zu Vereinen wie den TSV Aurich, BUND und Angelverein Enzweihingen. Ebenfalls auf dem Sommerfest anwesend war seine Zweitkandidatin Lina Wagner aus Ditzingen. Sie ist 21 Jahre alt und studiert Politologie und Soziologie an der Uni Würzburg. Sie engagiert sich bei den Jungen Liberalen im Kreis Ludwigsburg.

Im schönen Ambiente im Krummbachtal genossen die Freunde und Interessenten der FDP Strohgäu einen heiteren Nachmittag, der von den Gerlingen Parteifreunden gut organisiert war. Mit von der Partie waren zahlreiche Wespen, aber das ist in diesem Sommer nichts Ungewöhnliches.

 

Kreismitgliederversammlung der FDP im Strohgäu – Wenn Milane und Menschen bei Windkraft gleich behandelt werden sollen, braucht’s eine Mehrheit

Gute Ideen zu haben ist das Eine. Mehrheiten dafür zu finden ist für eine kleine Partei wie die FDP und hier speziell deren Regionalfraktion der unabdingbar zweite Schritt. Manchmal funktioniert’s, wie beispielsweise im Fall Löchgau: „Die haben heute ihren EDEKA-Markt“, sagt Kai Buschmann, Kreisvorsitzender und gleichzeitig Fraktionsvorsitzender der FDP-Regionalfraktion bei der Kreismitgliederversammlung der FDP in Gerlingen. Manchmal funktioniert’s nicht: „Dann werden unsere Anträge einfach niedergebügelt“, sagt Regionalrätin Gudrun Wilhelm. Manchmal dauert’s, wie die Fraktion den Mitgliedern berichtete. Bei Windkraft beispielsweise hat die FDP die Gleichbehandlung von Milanen und Menschen beantragt: „1.000 Meter Mindestabstand für Horste und Häuser.“ Kai Buschmann sieht in der Region wie im Kreis die FDP als „schlagkräftige Truppe“: „Alle Landtagskandidaten aufgestellt, für den Landtagswahlkampf bestens gerüstet“ und finanziell solide. Jährlich 9.000 Euro aus dem Kreis werden die nächsten drei Jahre die Wahlkampfkassen der Gesamt-Partei füllen helfen.

Von links: Dr. Dieter Baumgärtner, WK Bietigheim-Bissingen, Viola Noack, stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP, Kreisrätin und Gemeinderätin in Korntal-Münchingen, Armin Serwani, Kai Buschmann, Albrecht Braun, Gudrun Wilhelm, Roland Zitzmann, WK Vaihingen.

Von links: Dr. Dieter Baumgärtner, WK Bietigheim-Bissingen, Viola Noack, stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP, Kreisrätin und Gemeinderätin in Korntal-Münchingen, Armin Serwani, Kai Buschmann, Albrecht Braun, Gudrun Wilhelm, Roland Zitzmann, WK Vaihingen.

„Klein hat auch seine Vorteile“, schmunzelte der Kreisvorsitzende als er den Tagesordnungspunkt „Die Regionalfraktion stellt sich vor“ aufrief. Denn die Fraktion hat derzeit vier Mitglieder Kai Buschmann, Armin Serwani (Stuttgart), Albrecht Braun (Kreis Esslingen) und Gudrun Wilhelm: „Wir können heute Abend alle etwas zu unserer Arbeit sagen lassen, das können andere Fraktionen nicht.“ Zuvor hatte es Zufriedenheit und Zustimmung gegeben. Zufriedenheit mit dem Bericht des Kreisvorsitzenden, vor allem damit, dass die Vorbereitungen für die Landtagswahl stehen und die Kandidaten gewählt sind: Stefanie Knecht, WK Ludwigsburg; Roland Zitzmann, WK Vaihingen und Dr. Dieter Baumgärtner, WK Bietigheim-Bissingen. Letzterer fing sich dann noch aufmunternde Worte von Dr. Weng ein, als er meinte, dass der Wahlkreis schwierig werde: „Ich habe den gewonnen.“
Die Grundstimmung war denn auch eher optimistisch. Dass zwei Drittel der Vorschläge des Kreisverbandes beim Landesparteitag ins Wahlprogramm der FDP Eingang fanden oder es entsprechend veränderten, bezeichnete Kai Buschmann als Erfolg. Dass ihr Vorsitzender wieder im Landesvorstand ist, ist für die Mitglieder einer. Zusätzlich zum Landtagswahlkampf gilt die Aufmerksamkeit der Stabilisierung eines Teils der Ortsverbände: „Fünf laufen wunderbar, fünf müssen wir unterstützen, das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben.“

Wie erfolgreiche Arbeit aussieht, machte der Ortsverband Vaihingen/Enz vor: Mit einer Veranstaltung die Stadttour, Infos, kulinarische Zwischenstopps (für 55 Euro Teilnehmerbeitrag) kombinierte, siegte er im Wettbewerb „Beste Veranstaltung 2014“. Das Preisgeld von 500 Euro freute Roland Zitzmann. Noch mehr allerdings, „dass unsere Mitgliederzahl in den letzten Jahren von 36 auf 55 gestiegen ist“.

S-Bahn, Expressbuslinien, Wirtschaftsförderung, Wohnungsbau, Windräder, Sport, demnächst Regionalverkehrsplan – das war die Themenplattform, auf der sich die vier Regionalräte bewegten. Fünf Minuten Zeit für jeden. Hat nicht geklappt. Es wurde eine gute Stunde. Schließlich gehört die Regionalfraktion „zu den Fleißigen, denn es ist nicht leicht, das mit Vieren zu stemmen“, sagte Kai Buschmann. Es ist auch nicht so einfach, Anträge durchzubringen, sagten alle. Beispiel S-Bahn-Kosten. Am Jahresanfang wollte die Fraktion Konsequenzen aus dem Kostendesaster früherer S-Bahn-Projekte ziehen und forderte einen Controller für den S-Bahn-Ausbau Neuhausen, weil der Region 25 Millionen Mehrkosten um die Ohren flogen. Die Mehrheit lehnte ab.

Es waren nicht die letzten: Die Fraktion machte das Thema Kostenexplosionen vor ein paar Tagen zum Thema einer Veranstaltung mit dem Vizedirektor des Bundesrechnungshofes in Ludwigsburg. Der beschrieb mangelhafte Planung als Grundursache für Kostenexplosionen. Tags drauf bekamen die vier eine Vorlage auf den Tisch: Die S2 soll jetzt teilweise eingleisig werden – „weil die Kosten sonst weiter explodieren“, schätzt Kai Buschmann. Allerdings: In der Vorlage für diesen Mittwoch steht kein Euro.

Die FDP-Regionalfraktion hat jetzt per Antrag Aufklärung für Mittwoch gefordert. „Mal sehen, ob’s die Informationen gibt“, sagte Kai Buschmann gestern. „Wir wollen immer wissen, was die Menschen davon haben, deren Geld wir ausgeben“, beschrieb Albrecht Braun das Grundprinzip der regionalpolitischen Arbeit. Gleichgültigkeit, „da tippen manche einfach die Sitzung über auf ihrem Handy“, beschrieb Gudrun Wilhelm, die Abläufe bei anderen Fraktionen, wenn Anträge diskutiert werden. Kai Buschmann ist unterm Strich trotzdem zufrieden, denn langfristig zeige sich, dass die Fraktion bis jetzt immer richtig liege: „Wir haben 2012 als einzige die Region kritisiert, dass ihre Wohnungsbaupolitik zu restriktiv ist und flexiblere Planung gefordert und jetzt? Jetzt haben wir explodierende Mieten und die Region ist mitschuld.“

Und weil gerade in Stuttgart das Jammern groß ist, dass zu viele Autos in die Stadt fahren, wird sich die Regionalfraktion im kommenden Regionalverkehrsplan wieder für einen Ringschluss stark machen: „Wir brauchen eine Nordostumfahrung Stuttgart, das ist unsere klare Position“, bestätigten alle vier Regionalräte. In dem Fall sind sie das Zünglein an der Waage, sagt Kai Buschmann: „Dafür gibt es in der Regionalversammlung eine Mehrheit von zwei oder drei Stimmen.“ Ohne FDP geht nichts.

Ostergruß

0 Kommentare

Alte Beiträge | 3. April 2015

 

FullSizeRender

 

 

 

 

 

 

Die FDP Strohgäu wünscht allen Bürgern und Bürgerinnen recht frohe Ostertage. Mögen Sie alle diese Tage nutzen für Kinder und Enkel, für die Familie, für Ihre Erholung und nutzen Sie auch diese Zeit für Besinnung oder Einkehr. Am Osterfest mögen Sonne, Wärme, Freude und viele bunte Blüten Sie begleiten.

Genießen Sie diese schöne Zeit!

Wann ist es denn genug?

0 Kommentare

Alte Beiträge | 3. April 2015

Schon der Gemeinderatswahlkampf wurde mit reinem Populismus und Polemik betrieben. Es wurden permanent die Fehler des alten Gemeinderates und der Verwaltung aufgezeigt bzw. akribisch aufgeschlüsselt und bemängelt.

Das einzige das jedoch fehlte waren Lösungsvorschläge.

Es war ja Wahlkampf konnte man ja sagen….leider fehlen diese Lösungsvorschläge aber heute immer noch. Der Wahlkampf allerdings ist beendet und die Fraktionen sind nun in der Bringschuld den Weg den die Gemeinde Schwieberdingen nach vorne bringen soll, aktiv mitzugestalten und zu lenken.

 

Nur mit den Begriffen: „Unter Beobachtung“ oder sogenanntes „Monitoring“, wie es heute genannt wird, kommen aber auch keine neuen Ideen zur Lösung der Probleme.

Wieder werden nur die Fehler anderer und die eigenen Bedenken geäußert.

In den nicht endenden Berichten im Mitteilungsblatt oder aber auch auf der Homepage sucht man vergeblich nach einem Satz, der Lösungen beinhaltet.

Durch den Fraktionsstatus besteht die Möglichkeit Aktiv mitzuwirken anstatt die Verwaltung mit permanenten Anfragen auszubremsen.

 

Unterstellungen gegen den Bürgermeister oder die Verwaltung sind zu Prüfen bevor beispielsweise Todesanzeigen oder inhaltlich falsche Berichterstattungen veröffentlicht werden und somit zur Verunsicherung der Bürgerschaft führen.

Wenn Bäume aus Sicherheitsgründen zurückgeschnitten werden müssen, dann geschieht dies aus öffentlichen Interesse.

Die Unterstellung, dass der Weg zu einem Interkommunalen Gewerbegebiet mit dem zurückschneiden von Bäumen geebnet wird, ist absolut nicht haltbar.

 

Die FDP Schwieberdingen stellt sich hier klar hinter die Gemeindeverwaltung Schwieberdingen und Herrn Bürgermeister Lauxmann!

 

Wir hoffen an dieser Stelle, dass die Verantwortlichen wieder konstruktiv am Wohl der Bürger und der Gemeinde Schwieberdingen mitarbeiten.